Kevin Wignall und Deutschland

Stimmt es, dass Sie als Kind in Deutschland gelebt haben?

K. W.: Ja, ich habe zwei Jahre in einem Vorort von Mönchengladbach gelebt – als ich neun oder zehn war, zogen wir um.

An was vor allem erinnern Sie sich?

K. W.: Vorher lebten wir in Nordirland – das war eine sehr intensive Erfahrung für mich. Aber auch Deutschland war unglaublich; ich war nur enttäuscht, dass es nicht jeden Winter schneite, so wie in Irland.

Aber Sie haben Deutschland auch später immer wieder besucht. Warum haben Sie Mittenwald als Schauplatz für Die letzte Wahrheit gewählt?

K. W.: Ich bin kreuz und quer durch Deutschland gereist. In Mittenwald war ich, als ich mich in einer sehr schwierigen Phase meines Lebens befand. Dort fand ich Frieden, und deshalb konnte ich mir Mittenwald sehr gut als einen Ort vorstellen, an dem mein zerrissener Held Conrad Hirst etwas Ähnliches erfährt.

Waren Sie in Deutschland auch auf Lesetour?

Ja, ich war 2010 in Berlin und danach in Hagen auf dem „Mord am Hellweg“-Festival. Ich war dort auf Tour mit dem sehr bekannten englischen Thriller-Autor Simon Kernick – es war großartig.

Also werden Sie wiederkommen?

Auf jeden Fall!. Ich hoffe, dass ich 2012 wieder auf Lesetour kommen kann, ich bin mindestens einmal im Jahr in Deutschland.

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